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John Lobb Herren — Schuhe & Accessoires der englisch-französischen Maison

95 kuratierte Modelle von John Lobb im Atelier Homme — direkter Klick zu Mr Porter, Farfetch, Breuninger und weiteren Maison-Partnern.

Nächste Prüfung: 29. August 2026

48 kuratierte Modelle

Was ist John Lobb?

John Lobb ist die wichtigste englische Bespoke-Bottier-Maison und eine der ältesten kontinuierlich aktiven Schuhmacher-Adressen der Welt. Das Haus wurde 1849 in Sydney von John Lobb (geb. 1829 in Cornwall) gegründet und ist heute in zwei Linien aufgeteilt: ‚John Lobb Ltd' (London, in Familien­besitz, ausschließlich Bespoke) und ‚John Lobb' (Paris, seit 1976 unter Hermès, Ready-to-Wear und Made-to-Order).

John Lobb Geschichte & Heritage seit 1849

John Lobb wurde 1829 in Tywardreath (Cornwall) geboren — der erste eines langen Lobb-Schuhmacher-Stammbaums. Nach einer Lehre in London emigrierte er 1851 nach Sydney (Australien), wo er sein erstes Atelier eröffnete und sich auf die Schuhbestellungen der Goldgräber spezialisierte. 1862 gewann John Lobb die Gold-Medaille bei der International Exhibition in London für ein Paar Bespoke-Stiefel; 1866 zog er nach London und eröffnete sein Atelier in St. James's Street 9 — heute, in der vierten Generation der Familie, noch immer am gleichen Ort. 1902 expandierte die Familie nach Paris (Rue de Mogador, später Rue Boissy d'Anglas), wo die Pariser Linie 1976 an Hermès verkauft wurde. Die London-Linie ist bis heute in Familien­besitz der Lobb-Familie und produziert ausschließlich Bespoke — Lieferzeit 8–12 Monate, Preis ab 6.500 GBP pro Paar. John Lobb London hat über 15.000 Lasten (individuelle Fußformen) in seinem Archiv, dazu Lasten von prominenten Kunden seit den 1860ern (Edward VII., Frank Sinatra, Andy Warhol). Die Pariser Linie (Hermès-Linie) produziert in der Northampton-Manufaktur (England) Ready-to-Wear und Made-to-Order — die preisliche Mid-Linie der Bench-Made-Schuhe ab 1.500 EUR.

John Lobb Material, Verarbeitung & Qualität

Die London-Bespoke-Schule ist die strengste der Schuh-Tradition. Jeder Schuh wird nach einer individuell hand­geformten Holz-Last produziert — Buchen-Holz, in der hauseigenen Last-Werkstatt in der St. James's Street geformt. Die Konstruktion ist vollständig Goodyear-welted, mit hand­geschnittenen Brandsohlen aus Eichen-Sohle-Leder (von der englischen Manufaktur J. & F.J. Baker in Devon, einer der letzten verbleibenden Eichen-Sohle-Gerbereien Europas). Die Oberleder sind Box-Calf der Französischen Gerberei Du Puy oder shell Cordovan von Horween (Chicago). Pro Schuh entstehen ca. 50 individuelle Hand­arbeitsschritte über 50 Wochen. Die Pariser Linie (Hermès-Linie) verwendet ähnliche Leder, aber produziert in der Northampton-Manufaktur mit semi-industrieller Konstruktion — Goodyear-welted, mit Hand­schritten an Schlüssel-Stellen (Brandsohle, Patina-Färbung). Klassische Lasten der Pariser Linie: ‚Philip II' (Oxford), ‚William' (Monkstrap), ‚Lopez' (Loafer), ‚Chambord' (Tassel-Loafer), ‚City II' (Derby).

John Lobb im Vergleich — Position der Maison

John Lobb London ist die exklusivste Bottier-Adresse Europas — die Bespoke-Linie ist nicht über E-Commerce bestellbar, der Erstbesuch erfordert eine Terminvereinbarung in der St. James's Street, mehrere Anproben sind verteilt über die Lieferzeit. Die Bespoke-Linie produziert ca. 200 Paar pro Jahr — gegenüber Tausenden bei der industriellen Northampton-Bench-Made-Schule. John Lobb London ist in der Branche ein Synonym für die Spitze der englischen Hand­fertigung. Die Hermès-Linie (Paris) ist die zugängliche Brücken-Linie — Ready-to-Wear ab 1.500 EUR, Made-to-Order ab 2.200 EUR. Stilistisch folgt die Maison der konservativen englischen Schule: schmale, langgezogene Lasten, präzise Konstruktion, dezente Patina. Die Schuhe sind formell ausgerichtet (Oxford, Derby, Monkstrap, Loafer), keine Sneaker, keine modischen Modelle. John-Lobb-Kunden sind Sammler, britische Aristokratie, internationale Premium-Käufer mit Bespoke-Ambition.

John Lobb Modelle: Philip II Oxford, William Monkstrap, Lopez Loafer

  • Philip II Oxford
  • William Monkstrap
  • Lopez Loafer
  • Chambord Tassel-Loafer
  • Bespoke aus St. James's Street

John Lobb im Atelier Homme — kuratorische Position

John Lobb ist die strengste englische Bespoke-Bottier-Tradition seit 1849, in Familien­besitz. Für die Spitze der hand­gefertigten Schuh-Welt gibt es keine vergleichbare Adresse.

John Lobb Online Shop — kaufen, vergleichen, Auswahl ansehen

Wer den John Lobb Online Shop im DACH-Raum sucht, findet die Maison über mehrere Affiliate-Partner: Mr Porter, Mytheresa, Farfetch, Breuninger und weitere führen die John Lobb-Linie. Atelier Homme bündelt die kuratierte Auswahl — John Lobb Deutschland ist über diese Partner vollständig abgedeckt. Wer John Lobb online kaufen, bestellen oder vor der Entscheidung vergleichen möchte, nutzt die Kategorie-Einstiege oder die Modell-Direktlinks unten. Sale-Phasen sind sporadisch und in der Regel bei den Affiliate-Partnern direkt sichtbar.

Kategorie-Einstiege

Wer John Lobb kuratiert, findet bei diesen Maisons benachbarte Material-, Schnitt- und Heritage-Codes — alle ebenfalls im Atelier Homme mit Affiliate-Direktlinks zu Mr Porter, Mytheresa, Farfetch und Breuninger.

Häufige Fragen

Wie unterscheiden sich John Lobb London und John Lobb Paris?

John Lobb London (St. James's Street 9) ist die Bespoke-Werkstatt im Besitz der Lobb-Familie seit 1866; John Lobb Paris ist seit 1976 eine separate Linie unter Hermès und produziert Ready-to-Wear und Made-to-Order in Northampton.

Die London-Linie fertigt jährlich rund 200 Paar nach individueller Holz-Last in der eigenen Werkstatt — Lieferzeit acht bis zwölf Monate, Preis ab 6.500 GBP. Die Hermès-Linie liegt im Bereich 1.500 bis 2.500 EUR und nutzt dieselben Lederlieferanten (Du Puy in Frankreich, Horween in Chicago).
Welche Modelle führt die John-Lobb-Paris-Linie?

Die Pariser Ready-to-Wear-Linie umfasst Philip II (Cap-Toe-Oxford), William (Double-Monkstrap), Lopez (Penny-Loafer), Chambord (Tassel-Loafer) und City II (Derby).

Die Lasten dieser Modelle sind eigene John-Lobb-Linien, geschnitten für eine schmale, elegant-langgezogene Form — anders als bei Edward Green (klassisch englisch) oder Crockett & Jones (breiter, runder). Die Sohlen kommen von J. & F.J. Baker in Devon, einer der letzten verbliebenen Eichen-Sohle-Gerbereien Europas.
Was umfasst der Bespoke-Prozess in St. James's Street?

Erstkunden buchen einen Termin in London, wo die Maß-Nahme und die Holz-Last-Hand-Formung erfolgt; es folgen zwei bis drei Anproben über die acht- bis zwölfmonatige Lieferzeit.

Die hand­geformte Last bleibt im hauseigenen Archiv mit über 15.000 Kunden-Lasten erhalten — Folge-Bestellungen brauchen keine neue Last-Formung und werden in vier bis sechs Monaten geliefert. Der Erstauftrag liegt bei rund 6.500 GBP, Folge-Schuhe ab 5.500 GBP.
Welche historischen Lasten archiviert John Lobb London?

Im Lobb-Archiv sind unter anderem die Lasten von König Edward VII., Frank Sinatra, Andy Warhol, Aristoteles Onassis und John F. Kennedy erhalten — die Holz-Lasten werden über Generationen aufbewahrt.

Die Last bleibt zentral für die Bespoke-Logik: zwei Schuhe auf derselben Last sind identisch, der zweite kann ohne erneute Anprobe gefertigt werden. Die Lasten der Vergangenheit erlauben Erben oder Nachkommen heute Bestellungen auf historischen Fuß-Formen.

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