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A. Lange & Söhne Herren — Uhren der deutschen Maison

13 kuratierte Modelle von A. Lange & Söhne im Atelier Homme — direkter Klick zu Mr Porter, Farfetch, Breuninger und weiteren Maison-Partnern.

Nächste Prüfung: 29. August 2026

13 kuratierte Modelle

Was ist A. Lange & Söhne?

A. Lange & Söhne ist die wichtigste deutsche Manufaktur — gegründet 1845 in Glashütte (Sachsen), 1948 in der DDR enteignet, 1990 von Walter Lange (Urenkel des Gründers) neu gegründet. Das Haus produziert in der eigenen Manufaktur in Glashütte mit ca. 5.500 Uhren pro Jahr — die kleinste Manufaktur auf höchstem Niveau. Die Werks-Veredelung folgt einer eigenen sächsischen Tradition: Drei-viertelplatte, Schwanenhals-Feinregulierung, hand­anglierte Kanten, blau angelassene Schrauben.

A. Lange & Söhne Geschichte & Heritage seit 1845

Ferdinand Adolph Lange (geb. 1815 in Dresden) erlernte das Uhrmacherhandwerk bei Johann Christian Friedrich Gutkaes, später bei Joseph Thaddäus Winnerl in Paris (einem der wichtigsten Uhrmacher seiner Zeit). Lange kehrte nach Dresden zurück und gründete 1845 in Glashütte — einem damals strukturschwachen Bergdorf im Erzgebirge — die Werkstatt ‚A. Lange'. Sein Ziel: die deutsche Uhrenmacher-Tradition gegen die französische und englische Konkurrenz zu etablieren. Lange entwickelte eine eigene Werks-Architektur: die Drei-viertelplatte (statt einzelner Schwung-platte für jedes Werks-Element) und das maßgeschneiderte Werks-System für die Bedingungen der Region. Seine Söhne Richard und Emil führten die Werkstatt nach Ferdinands Tod 1875 weiter und entwickelten sie zur ‚A. Lange & Söhne'. Die Maison wurde im späten 19. Jahrhundert zum wichtigsten deutschen Uhren-Hersteller und lieferte Taschenuhren an Kaiser Wilhelm II., Päpste und europäische Königs­häuser. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Glashütte in der sowjetischen Besatzungszone; A. Lange & Söhne wurde 1948 in der DDR enteignet und in den volkseigenen ‚VEB Glashütter Uhrenbetriebe' zwangsweise eingegliedert. Die Marke existierte nicht mehr. 1990, kurz nach der Wiedervereinigung, gründete Walter Lange (Urenkel von Ferdinand Adolph Lange) das Unternehmen neu — 1994 wurden die ersten vier Modelle vorgestellt: Lange 1, Saxonia, Arkade, Tourbillon ‚Pour le Mérite'. Heute gehört A. Lange & Söhne zur Richemont-Gruppe (seit 2000), behält aber die handwerklichen Standards und die Manufaktur-Tradition.

A. Lange & Söhne Material, Verarbeitung & Qualität

Die A.-Lange-Werks-Architektur folgt einer eigenen Schule, die sich von der schweizerischen unterscheidet. Markant: die Drei-viertelplatte (statt einzelner Brücken-Konstruktion) — ein Werks-Aufbau, der mehr Stabilität bietet, aber schwieriger zu produzieren ist. Die Schwanenhals-Feinregulierung — eine federnde Anbindung der Spiralfeder-Regulierung, die sehr feine Justierung erlaubt. Hand­anglierte Kanten an allen sichtbaren Bauteilen (jedes einzelne Werks-Teil wird in mehreren Stunden Hand­arbeit poliert). Blau angelassene Schrauben (thermisch verfärbt, ohne Beschichtung). Gold-Werks-Chatons (kleine vergoldete Lagerstein-Fassungen, hand­montiert). Diese Standards übersteigen die meisten schweizerischen Manufakturen in der Veredelungs-Tiefe. Die wichtigsten Werks-Kaliber: L901.0 (Lange 1, mit asymmetrischem Zifferblatt und Großdatum-Mechanismus), L941.1 (Saxonia, ultraflach), L951.6 (Datograph, Schalt­räder-Chronograph), L043.6 (Zeitwerk, mit springender Stunden-Anzeige). Die Komplikations-Modelle umfassen Tourbillon (Pour le Mérite), Ewiger Kalender (Lange 1 Perpetual Calendar), Minutenrepetition. Plus die ‚Grand Lange 1' und ‚Lange 1 Moon Phase'-Linien.

A. Lange & Söhne im Vergleich — Position der Maison

A. Lange & Söhne positioniert sich an der Spitze der unabhängigen Uhrenmacherei — die einzige nicht-schweizerische Manufaktur auf diesem Niveau. Die Werks-Veredelung wird in der Sammler-Welt als die strengste der Branche wahrgenommen — manche Sammler bevorzugen Lange über Patek Philippe wegen der Veredelungs-Tiefe. Produktion ca. 5.500 Uhren pro Jahr — ein Bruchteil von Rolex (1,2 Mio) oder Patek Philippe (65.000). Preise: Saxonia ab ca. 18.000 EUR, Lange 1 ab ca. 32.000 EUR, Datograph ab ca. 70.000 EUR, Komplikations-Linien ab 100.000 EUR. Die wichtigsten Modell-Linien: Lange 1 (asymmetrisches Zifferblatt mit Großdatum, Signatur), Saxonia (klassisches rundes Zifferblatt, ultraflach), Datograph (Schalt­räder-Chronograph mit hand­gefertigtem Werk), Zeitwerk (springende Stunden-Anzeige), Lange 1815 (Drei-Zeiger-Linie ohne Datum), 1815 Chronograph (Handaufzug-Chronograph). Im Atelier Homme bildet A. Lange & Söhne den sächsischen Pol gegenüber dem Schweizer Patek Philippe.

A. Lange & Söhne Modelle: Lange 1, Saxonia, Datograph

  • Lange 1
  • Saxonia
  • Datograph
  • Zeitwerk
  • 1815 Chronograph

A. Lange & Söhne im Atelier Homme — kuratorische Position

A. Lange & Söhne ist die deutsche Manufaktur in Reinform — sächsische Werks-Tradition, Drei-viertelplatte, Schwanenhals, hand­anglierte Kanten. Die strengste Werks-Veredelung der Welt.

A. Lange & Söhne Online Shop — kaufen, vergleichen, Auswahl ansehen

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Kategorie-Einstiege

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Häufige Fragen

Was ist die A.-Lange-&-Söhne-Wieder­gründung 1990?

Walter Lange (Urenkel des Gründers Ferdinand Adolph Lange) und Günter Blümlein (damals IWC- und JLC-Chef) gründeten die Maison 1990 neu in Glashütte (Sachsen) — nach der DDR-Enteignung der ursprünglichen Manufaktur 1948 und der deutschen Wiedervereinigung.

Die erste Kollektion (Lange 1, Saxonia, Tourbillon Pour le Mérite, Arkade) wurde im Oktober 1994 in Dresden vorgestellt. Lange & Söhne gehört seit 2000 zur Richemont-Gruppe, wird aber von Wilhelm Schmid als CEO eigenständig geführt; die Manufaktur bleibt in Glashütte.
Was ist die Lange-1-Heritage seit 1994?

Die Lange 1 (1994 lanciert, Ref. 101.001, 38,5 mm) ist die definitive deutsche Premium-Uhr — asymmetrisches Zifferblatt mit großem Datum (Outsize Date), Gangreserve-Anzeige, ausser­zentrales Stunden-/Minuten-Hilfszifferblatt; handaufzug Caliber L121.1 mit 72 Stunden Gangreserve.

Das Outsize Date (Großdatum) wurde von Lange als deutsche Antwort auf das schweizerische Standard-Datums-Format entwickelt und über zwei separate Anzeigescheiben realisiert. Die Lange 1 in Weißgold beginnt bei rund 47.000 EUR; die Lange 1 Tourbillon (in der Pour-le-Mérite-Tradition) ab rund 200.000 EUR.
Was ist das Lange-Caliber-Manufaktur-Niveau?

Werke werden in der eigenen Manufaktur in Glashütte gefertigt: handgravierte Unruh-Brücke (jede mit Initialen des Graveurs), Drei-Viertel-Platine aus geprägtem Neusilber, geschraubte Goldchatons, Gold-Anker und Anker-Rad in den höchsten Linien.

Lange-Werke werden vollständig zweimal montiert: erste Montage zur Justage, dann demontiert für die Finissage, zweite Endmontage. Die Hand-Werks-Tiefe ist auf Patek-Niveau, das Hand-Gravur-Detail (Unruh-Brücke) ein deutsches Alleinstellungs-Merkmal.
Welche Lange-Komplikationen sind die zentralen?

Datograph (Schalt-Chronograph mit Flyback und Großdatum), Zeitwerk (digitale Sprung-Anzeige mit Konstantkraft-Mechanismus), Lange 31 (31 Tage Gangreserve), Triple Split (dreifacher Rattrapante-Chronograph, ein­zigartig in der Uhren-Welt), Grand Complication (sechs Komplikationen in einem Werk, 7,5 Millionen EUR).

Der Datograph (2012 in der Auflage 2) ist die wichtigste Maison-Chronograph-Linie und gilt unter Sammlern als der präziseste Hand-Chronograph der Gegenwart — Caliber L951.6, 60 Stunden Gangreserve, Sprung-Minutenzähler. Preise ab rund 75.000 EUR.

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